
Lungenkrebs
Der Lungenkrebs (Bronchialkarzinom) ist ein bösartiger Tumor ausgehend von den Oberflächenepithelzellen der Bronchial- oder Bronchiolenwand und gehört heute zu den häufigsten Tumorerkrankungen. Zweifelsfrei ist das Rauchen der Hauptrisikofaktor an einem Bronchialkarzinom zu erkranken. Nur ca. 5-10% aller Bronchialkarzinompatienten sind Nichtraucher.
Aufgrund ihrer Entstehung, ihrer biologischen Eigenschaften und der unterschiedlichen Therapieansätze werden verschiedene Arten von Lungentumoren unterschieden.
Das nicht-kleinzellige Bronchialkarzinom, auch NSCLC (engl. Non Small Cell Lung Cancer) genannt, stellt mit ca. 75% aller diagnostizierten Lungenkrebsarten die größte Untergruppe der Lungenkarzinome dar. Die restlichen 25% werden überwiegend durch das kleinzellige Bronchialkarzinom, auch SCLC (engl. Small Cell Lung Cancer) genannt, bestimmt.
Die Gruppe der nicht-kleinzelligen Lungentumore wird aufgrund verschiedener Gewebemerkmale (Histologie) in das Plattenepithelkarzinom, das Adenokarzinom und das großzellige Karzinom unterteilt. Beim SCLC hingegen unterscheidet man das Oat-Zell-Karzinom (auch Haferzellkarzinom), das intermediäre Karzinom sowie eine Mischform aus diesen beiden Tumorarten.
